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Entscheid
Trump und Clinton tragen TV-Debatte unter sich aus

Gary Johnson: Er darf nicht an den TV-Debatten teilnehmen.   Keystone

Die US-Amerikaner werden bei der Präsidentschafts-Debatte im TV einen Zweikampf erleben: Der Aussenseiterkandidat Gary Johnson erhält wegen seiner tiefen Umfragewerten keinen Platz auf der TV-Bühne.

Veröffentlicht am 17.09.2016

Die Demokratin Hillary Clinton und der Republikaner Donald Trump werden bei der ersten Fernsehdebatte zur US-Präsidentschaftswahl in zehn Tagen zu zweit sein. Kein dritter Kandidat qualifizierte sich für den Auftakt der Rededuelle in New York. Auch der libertäre Kandidat Gary Johnson erreichte nicht die nötige Zustimmungswerte in den Umfragen, um zugelassen zu werden, wie das unabhängige Organisationskomitee am Freitag mitteilte.

Laut den fünf Umfragen, die von den Organisatoren herangezogen wurden, liegt Clinton bei 43 Prozent, Trump bei 40,4 Prozent, Johnson bei 8,4 Prozent und die Grünenkandidatin Jill Stein bei 3,2 Prozent. Teilnehmen darf nur, wer mindestens 15 Prozent erhält. Johnson kritisierte, immerhin wollten ihm 13 Millionen Wähler ihre Stimme geben. Die Demokraten und Republikaner hätten aber entschieden, den Kandidaten dieser Millionen von Bürgern zum Schweigen zu verdammen.

Drei TV-Debatten

Bei der ersten Fernsehdebatte im Wahlkampf 2012 zwischen dem Demokraten Barack Obama und dem Republikaner Mitt Romney hatten 46,2 Millionen Haushalte eingeschaltet. Dieses Jahr könnten es noch mehr sein.  

Die TV-Debatten zwischen den Präsidentschaftskandidaten finden am 26. September, 9. Oktober und 19. Oktober statt. Die Vizepräsidentschaftskandidaten Tim Kaine für die Demokraten und Mike Pence für die Republikaner begegnen sich am 4. Oktober.

(sda/mbü)

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