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USA
Trumps Finanzminister will Banken-Regel lockern

Steven Mnuchin: Arbeitete früher unter anderem für Goldman Sachs. Keystone

Nach Ansicht des designierten Finanzministers Steven Mnuchin verbieten die Aufseher den Banken zu viele Geschäftsaktivitäten. Er will eine Beschränkung des Eigenhandels lockern.

Veröffentlicht am 24.01.2017

Der designierte US-Finanzminister Steven Mnuchin will eine wichtige Beschränkung für die Bankenbranche lockern. Das zeigt eine schriftliche Antwort Mnuchins auf Fragen von Mitgliedern des Finanzausschusses des Senats. Die Nachrichtenagentur Reuters hatte am Montag Einsicht in das Dokument.

Konkret geht es um die sogenannte Volcker-Regel, die nach einem früheren US-Notenbank-Chef benannt ist. Sie zielt darauf ab, dass Banken ihren Eigenhandel beschränken und damit riskanten Finanzwetten aus dem Weg gehen. Dem Dokument zufolge hat für den früheren Goldman-Sachs-Banker und Hedgefonds-Manager Mnuchin eine Änderung der Regel hohe Priorität. Er strebt demnach eine engere Definition des Eigenhandels an.

Verweis auf die US-Notenbank

Seiner Ansicht nach haben die Aufseher den Banken unter der aktuellen Vorgabe zu viele Geschäftsaktivitäten verboten. Dies habe dazu geführt, dass die Liquidität an den Finanzmärkten begrenzt werde. Mnuchin verwies auf einen Bericht der US-Notenbank (Fed), der diesen Zusammenhang belege. 

(reuters/tno/mbü)

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