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Strafzölle
Türkei beklagt Wirtschaftskrieg der USA

Lira
Türkische Lira-Noten: Der Druck der USA macht dem Land zu schaffen.Quelle: Keystone

Die türkische Regierung wirft den USA einen Wirtschaftskrieg gegen das Land vor. Die Zölle wurden wegen einem US-Priester verhängt.

Veröffentlicht am 23.08.2018

Die Regierung in Ankara hat den USA vorgeworfen, einen gezielten Wirtschaftskrieg gegen die Türkei zu führen. Dies bewiesen die jüngsten Aussagen des Nationalen Sicherheitsberaters der USA, erklärte der Sprecher von Präsident Recep Tayyip Erdogan am Mittwoch in einer schriftlichen Stellungnahme an die Nachrichtenagentur Reuters.

Zudem hätten die USA gezeigt, dass sie mit ihren Sanktionen und wirtschaftlichen Strafmassnahmen einen weltweiten Handelskrieg anzetteln wollten. Die jüngste US-Politik stehe im Widerspruch zu den Prinzipien und Werten des Sicherheitsbündnisses Nato. Der Erdogan-Sprecher verbat sich zudem eine Einmischung der USA in die Abläufe der türkischen Justiz im Fall des inhaftierten US-Pastors Andrew Brunson.

Bedingungslose Freilassung gefordert

Der Nationale Sicherheitsberater und enge Vertraute von US-Präsident Donald Trump, John Bolton, hatte Reuters zuvor gesagt, die Türkei habe mit der Festnahme von Brunson einen «schweren Fehler» begangen. Der Pastor müsse ohne Bedingungen und sofort freigelassen werden. Trump hat unter Hinweis auf den Fall Sanktionen gegen die Türkei verhängt. Beide Staaten sind Mitglied der Nato.

(sda/gku)

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