Wenige Tage nach dem ersten von drei TV-Duellen hat die demokratische US-Präsidentschaftsbewerberin Hillary Clinton ihren Vorsprung in der Wählergunst vor ihrem republikanischen Gegenspieler gehalten. Clinton kommt in der am Freitag veröffentlichten Reuters/Ipsos-Erhebung auf 43 Prozent, Trump auf 38. Auch in den vergangenen vier Wochen hatte sie im Schnitt immer vier bis fünf Prozentpunkte vor Trump gelegen. Rund 19 Prozent der Umfrage-Teilnehmer waren rund fünfeinhalb Wochen vor der Wahl am 8. November noch unentschlossen. Befragt wurden rund 2500 US-Bürger, von denen angenommen wurde, dass sie zur Wahl gehen.

Das Fernsehduell am Montag hatte die beste Einschaltquote, die jemals bei einer derartigen Debatte gemessen wurden. Danach erklärten in einer Reuters/Ipsos-Umfrage 56 Prozent der Befragten Clinton zur Siegerin. Lediglich 26 Prozent sahen Trump vorn.

(reuters/me)

Das dürfen die Wähler von Clinton erwarten

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Die wichtigsten Wahlversprechen von Hillary Clinton. Die Präsidentschaftsanwärterin verspricht eine Erhöhung des Mindestlohnes. US-Angestellte sollen landesweit mindestens 12 Dollar pro Stunde verdienen. Aktuell liegt die Untergrenze bei 7,25 Dollar.