Studierenden und Forschenden steht neu ein internationales Hochschulranking zu Verfügung, das nach individuellen Bedürfnissen abgefragt werden kann. Dies gab die EU-Kommission am Dienstag in Brüssel bekannt. Auch Schweizer Hochschulen, Universitäten und Fachhochschulen werden beurteilt.

In dieser neu lancierten Online-Plattform mit dem Namen «U-Multirank» werden laut Communiqué der EU-Kommission «über 850 Hochschuleinrichtungen aus der ganzen Welt bewertet».

Fokus auf fünf Hauptkritierien

Während traditionelle internationale Rankings den Schwerpunkt oft auf Spitzenforschung gelegt haben, dabei aber andere Faktoren vernachlässigten, stütze sich «U-Multirank» auf fünf Hauptkriterien, hiess es weiter. Dies sind Forschungsleistung, Qualität von Lehre und Lernumfeld, internationale Ausrichtung, Abschneiden beim Wissenstransfer sowie regionale Einbindung.

Gemäss den Schöpfern von «U-Multirank» ist das Neue an dieser Plattform, dass der Interessierte die Art der Hochschulen wie auch die für ihn wichtigen Kriterien selber zusammenstellen kann. Ist für einen künftigen Betriebswirtschafts-Studenten etwa internationales Umfeld, Anzahl der Publikation von Forschungsergebnissen und Kontakt zu den Lehrenden wichtig, kann er entsprechende Hochschulen nach diesen Kriterien beurteilen lassen.

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Aktuell vier Disziplinen in der Datenbank

Die Beurteilung wird durch Buchstaben (A=sehr gut, E=schwach) oder mit grösseren oder kleineren Punkten (je grösser desto besser) angegeben.

Aktuell sind die akademischen Disziplinen Betriebswirtschaft, Elektrotechnik, Maschinenbau und Physik in dieser Datenbank vertreten. 2015 soll diese mit den Disziplinen Psychologie, Informatik und Medizin erweitert werden.

(sda/vst)