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Unterstützung
Ukraine: Weitere Geldspritze von Russland

Proteste vor dem Rathaus in Kiev: Neue Gelder stärken den Präsidenten.   Keystone

Der unter Druck stehende ukrainische Präsident Viktor Janukowitsch erhält erneut finanzielle Hilfe von Russland. Demnächst sollen noch mehr Milliarden fliessen.

Veröffentlicht am 17.02.2014

Russland hat dem ukrainischen Präsidenten Viktor Janukowitsch mit einer weiteren Geldspritze den Rücken gestärkt. Bis Ende der Woche werde Russland ukrainische Anleihen im Wert von zwei Milliarden Dollar kaufen, sagte der russische Finanzminister Anton Siluanow. Das Geld werde am Mittwoch erwartet, verlautete aus ukrainischen Regierungskreisen. Es ist Teil eines Hilfspakets im Volumen von 15 Milliarden Dollar. Bereits im Dezember war eine erste Tranche über drei Milliarden Dollar geflossen.

Merkel trifft auf Klitschko

Janukowitsch steht seit Monaten unter Druck. Er hatte im November überraschend ein Freihandels- und Assoziierungsabkommen mit der EU abgesagt. Russland sagte der Ukraine später die Finanzhilfen und Rabatte auf Gaslieferungen zu. Die Proteste gegen die Abkehr von der pro-europäischen Linie dauern seit Wochen an. Am Montag empfing Bundeskanzlerin Angela Merkel unter anderen den ukrainischen Oppositionspolitiker Vitali Klitschko.

(reuters/dbe)

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