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Uli Hoeness muss nur noch zum Schlafen hinter Gitter

Uli Hoeness: Der Ex-Bayern-Chef darf das Gefängnis tagsüber verlassen.  Keystone

Der wegen Steuerhinterziehung verurteilte Uli Hoeness ist seit heute Freigänger. Tagsüber kann er ausserhalb des Gefängnisses einer geregelten Arbeit nachgehen. Nun wartet der FC Bayern auf ihn.

Veröffentlicht am 02.01.2015

Sieben Monate nach Haftantritt ist Uli Hoeness am Freitag Freigänger geworden. Dies sagte ein Sprecher des bayerischen Justizministeriums.

Der FC Bayern München hatte mehrfach erklärt, dass der 62-Jährige in der Jugendabteilung des deutschen Fussball-Rekordmeisters arbeiten soll. Als Freigänger kann Hoeness tagsüber ausserhalb des Gefängnisses einer geregelten Arbeit nachgehen. Nur zum Schlafen muss er wieder hinter Gitter.

Zweimal Hafturlaub

Der einstige Präsident des FC Bayern war am 2. Juni 2014 ins Gefängnis nach Landsberg am Lech gegangen. Am 13. März hatte ihn das Landgericht München wegen Hinterziehung von 28,5 Millionen Euro Steuern zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt.

Hoeness, der am 5. Januar 63 Jahre alt wird, hatte an Weihnachten und an Silvester zweimal Hafturlaub erhalten. Sollte die Hälfte seiner Strafe zur Bewährung ausgesetzt werden, könnte er im Frühjahr 2016 ein freier Mann sein.

(sda/dbe)

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