Bei einer Serie von Paketbomben-Anschlägen in der südchinesischen Provinz Guangxi sind mindestens sechs Menschen ums Leben gekommen und Dutzende weitere verletzt worden. Das berichtete am Mittwoch die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua.

Für die 15 gezählten Detonationen im Kreis Liucheng war Sprengstoff verantwortlich, der in Postpaketen steckte, wie die Polizei laut chinesischer Medienberichte mitteilte. Der staatliche Fernsehsender CCTV zitiert den örtlichen Polizeichef Zhou Chanqing mit der Aussage, dass es sich laut erster Einschätzung um einen kriminellen Akt gehandelt habe. Die Untersuchungen laufen.

Explosionen am Nachmittag

Die Explosionen ereigneten sich zwischen 13.15 Uhr und 17.00 Uhr unter anderem vor einem Spital, einem Supermarkt, einer Busstation und mehreren Regierungsgebäuden, wie CCTV berichtet. Fotos von Nutzern des sozialen Netzwerks Weibo zeigen ein halb eingestürztes Haus sowie herumliegende Trümmer.

Auf einem anderen Foto ist ein Regierungsgebäude mit zersprungen Scheiben zu sehen. Die Anschläge ereigneten sich einen Tag vor dem chinesischen Nationalfeiertag.

(sda/mbü)

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