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Todesstrafe
UNO fordert Pakistan zum Stopp der Exekutionen auf

Schülerinnen gegen die Taliban: Die Wut auf die Extremisten ist gross.  Keystone

Ban Ki Moon hat Pakistan aufgefordert die geplante Hinrichtung von 500 Terroristen zu stoppen. Gleichzeitig anerkannte der UNO-Generalsekretär aber die schwierige Situation des Landes.

Veröffentlicht am 27.12.2014

UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon hat Pakistan dazu gedrängt, die Vollstreckung der Todesstrafe auszusetzen und das Moratorium wieder einzuführen. Bans Büro erklärte am Freitag, der UNO-Generalsekretär habe am Vortag mit dem pakistanischen Regierungschef Nawaz Sharif gesprochen.

Dabei habe er ihm sein Mitgefühl angesichts des schweren Attentats auf eine Schule in Peshawar übermittelt, bei dem in der vergangenen Woche 150 Menschen getötet worden waren. Ban erkannte demnach die derzeit «schwierigen Umstände» in Pakistan an.

Kinder als Opfer der Taliban

Zugleich aber drängte der UNO-Generalsekretär die Regierung in Islamabad den Angaben zufolge dazu, «die Hinrichtung von Verurteilten zu stoppen und das Moratorium der Todesstrafe wieder einzuführen». Dieses hatte Pakistan nach dem Anschlag in Peshawar aufgehoben, weshalb in den kommenden Wochen bis zu 500 verurteilte Terroristen hingerichtet werden könnten.

Sharif habe Ban versichert, «alle rechtlichen Vorgaben einzuhalten», hiess es in der Erklärung. Die meisten Todesopfer des schweren Anschlags waren Kinder. Zu dem Attentat bekannten sich die radikalislamischen Taliban.

(sda/gku)

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