Mit einer einstimmig verabschiedeten Resolution hat der Uno-Sicherheitsrat die Finanzierung der IS-Terrormiliz ins Visier genommen. Alle Länder werden aufgefordert, gegen die wichtigsten Finanzierungsquellen des IS wie Ölschmuggel und den illegalen Handel mit antiken Kulturgütern vorzugehen.

Geldgeber der Terrormiliz sollen «aktiver bestraft» werden. Die Uno-Mitgliedstaaten werden aufgefordert, Terrorfinanzierung in ihrer nationalen Gesetzgebung als schweres Verbrechen einzustufen, selbst wenn sie nicht mit einem konkreten Terrorakt in Zusammenhang steht. Zudem sollen die Staaten den Informationsaustausch auf dem Gebiet verstärken.

«Wichtigen Schritt»

Der Sicherheitsrat tagte am Donnerstag erstmals auf Finanzminister-Ebene, um den gemeinsam von den USA und Russland ausgearbeiteten Resolutionsentwurf zu verabschieden. US-Finanzminister Jacob Lew sprach von einem «wichtigen Schritt». Wichtig sei es nun, den Beschluss «resolut umzusetzen». Dazu sei auch eine enge Zusammenarbeit mit dem Privatsektor notwendig.

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(sda/mbü)