Die US-Notenbank überprüft die Freigabe des Handels mit Rohstoffen für Banken. Dies teilte die Fed gestern überraschend in einer kurzen Mitteilung mit. Demnach steht die 2003 erteilte Genehmigung und damit ein profitabler Geschäftszweig der Geldhäuser auf dem Prüfstand.

Dies könnte in der Finanzbranche für Unruhe sorgen. Die Mitteilung lässt vermuten, dass die Zentralbank Bankgeschäfte auf dem Rohstoffmarkt tiefer und umfassender prüft als bisher angenommen. Seit Jahren wird gestritten, ob es Finanzinstituten wie Morgan Stanley oder JP Morgan erlaubt sein sollte, beispielsweise Öllager oder Kraftwerke zu besitzen.

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Zeitrahmen offen

Ursprünglich hatte die Fed dies den Banken vor einem Jahrzehnt erlaubt. Damals bekam die Citigroup-Sparte Phibro grünes Licht für den Handel mit Öltankern. Die Notenbank wollte zunächst keine Details oder einen Zeitrahmen der Überprüfung nennen.

(jev/reuters)