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US-Finanzministerium stellt Pläne für Finanzreform vor

Finanzminister Steven Mnuchin: Kritiker sagen, Plan nutze vor allem der Wall Street. Keystone

Das Finanzministerium der USA hat 100 Änderungen fürs Finanzsystem vorgestellt: Die Beschränkungen für Banken sollen gelockert und der jährliche Stresstest erleichtert werden. Kritik wird laut.

Veröffentlicht am 13.06.2017

Das Finanzministerium in Washington hat Pläne für eine weitreichende Reform der Regeln des US-Finanzsystems vorgestellt. Unter anderem sollen Beschränkungen für Banken bei deren Handelsaktivitäten gelockert werden.

Erleichtert werden soll auch der jährliche Stresstest, dem sich die Institute unterziehen müssen, wie aus den veröffentlichten Vorschlägen hervorgeht. Zugleich sollen die Befugnisse der Verbraucherschutzbehörde CFPB eingeschränkt werden.

Wirtschaftswachstum ankurbeln

Die meisten der mehr als 100 vorgeschlagenen Änderungen könnten durch die Regulierungsbehörden umgesetzt werden und nicht durch den Kongress, sagte Finanzminister Steven Mnuchin. Die Überarbeitung des Finanzsystems sei notwendig, um das Wirtschaftswachstum anzukurbeln und dem Konsumenten mehr Wahlfreiheit zu geben.

Ausserdem solle sichergestellt werden, dass der Steuerzahler nie wieder zur Rettung von Grossbanken herangezogen werde. Kritiker zufolge nutzt der Plan vor allem der Wall Street. Zudem sei er gefährlich für Konsumenten. Diese hätten während der Finanzkrise 2007 bis 2009 Wohnung und Arbeit verloren.

(sda/cfr/chb)

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