Die US-amerikanische Staatskasse bekommt von der Notenbank dank der lockeren Geldpolitik einen Rekordgewinn überwiesen. Für 2012 wies der vorgelegte Jahresabschluss der Federal Reserve (Fed) einen Überschuss von 88,4 Milliarden Dollar aus.

Hintergrund sind Staatsanleihenkäufe im grossen Stil zur Ankurbelung der Konjunktur: Allein 80,5 Milliarden Dollar Gewinn stammen denn von Zinsen auf Bonds und anderen Wertpapiere. Zudem sind die Kurse von US-Staatsanleihen im vergangenen Jahr auf Rekordstände geklettert.

Um die Wirtschaft in Schwung zu bringen, hat die Fed in den vergangenen Jahren die Geldschleusen geöffnet und Wertpapiere über insgesamt 2,5 Billionen Dollar gekauft. Das hat die Bilanz der Notenbank mächtig aufgebläht. Ende 2012 summierte sie sich auf 2,9 Billionen Dollar. Ihren Gewinn reicht die Fed ans Finanzministerium weiter.

Aus den Überschüssen können in den kommenden Jahren aber Verluste werden, wenn die Fed Wertpapiere wieder verkauft und deren Kurse gesunken sind.

(tke/muv/sda)