Die amerikanischen Wahlen am 6. November seien so gut wie entschieden. Das schreibt die Schweizer Grossbank UBS in einer neuen Studie, die der SonntagsBlick zitiert. «Es sieht so aus, als würde Präsident Obama knapp wiedergewählt werden.»

Allerdings dürfte Barack Obama (51) wie bisher mit einer Opposition im Parlament regieren müssen. «Die Republikaner werden ihre komfortable Mehrheit im Repräsentantenhaus halten», glauben die UBS-Analysten gemäss. Der Senat werde in der Hand der Demokraten bleiben. Wobei dort die Machtverhältnis so knapp ausfallen dürften, dass der Präsident beide Parteien an einen Tisch bringen müsse.

Für Anleger sei es nebensächlich, ob Romney oder Obama künftig Wohnrecht im Weissen Haus geniesse. Gewinnt der Republikaner, werden die Märkte und die Börsen gemäss UBS-Analysten eine Zeit lang verunsichert sein. Daher würde die US-Wirtschaft im Jahr 2013 um 0,3 Prozent weniger stark wachsen als unter Obama.

Mittel- und langfristig jedoch griffen Romneys laschere Regeln und Vorschriften. Das kurble die US-Wirtschaft an. Die UBS prophezeit, die US-Konjunktur würde 2014 mit Romney um 0,6 Prozent rascher wachsen als mit Obama.

(aho)