Die USA erwägen nach Angaben von Insidern die Entsendung von Spezialeinheiten und Hubschraubern im Kampf gegen die Extremistenorganisation Islamischer Staat in Syrien und im Irak. Dabei gehe es um klar begrenzte Einsätze, sagten am Dienstag zwei Regierungsvertreter, die nicht genannt werden wollten.

Die Überlegungen befänden sich auf Konzeptebene, sagte ein Insider. Selbst wenn entsprechende Pläne in den kommenden Tagen gebilligt würden, wäre ein Einsatz noch Wochen oder Monaten entfernt. Es gehe wohl nicht um eine breit angelegte Entsendung von Bodentruppen, die US-Präsident Barack Obama bislang ausgeschlossen hat.

Schulung von Kämpfern

Vielmehr solle eine kleine Zahl von Sondereinheiten in Syrien dabei helfen, Kämpfer der moderaten Opposition zu schulen. Zudem könnten sie bei der Planung von US-Luftschlägen helfen. Auch werde darüber nachgedacht, im Irak eine kleine Zahl von Apache-Kampfhubschraubern inklusive Besatzung zu stationieren, hiess es weiter. US-Vertreidigungsministerium und Präsidialamt lehnten eine Stellungnahme ab.

(reuters/dbe/chb)

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