Die USA haben mit nicht näher genannten Verbündeten Angriffe gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien begonnen. Das US-Militär und die Streitkräfte von Partnerländern griffen die Extremisten laut Pentagon mit Kampfjets, Bombern und Tomahawk-Raketen an.

Welche Länder die IS-Stellungen an Seite der USA angriffen, sagte Pentagonsprecher John Kirby am Montagabend (Ortszeit) nicht. «Da es sich um laufende Operationen handelt, sind wir zum jetzigen Zeitpunkt nicht in der Lage, weitere Details zu liefern.» Das Pentagon werde später mehr Informationen veröffentlichen.

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Ausweitung der US-Offensive

Die Entscheidung für die Angriffe sei von US-Präsident Barack Obama als Oberbefehlshaber der Streitkräfte gekommen. Dieser habe den Kommandanten des US-Zentralkommandos in Tampa (Florida) autorisiert, die Angriffe in Syrien zu beginnen.

Mit den Angriffen in Syrien weiten die USA ihre Offensive gegen den IS erheblich aus. Im benachbarten Irak, wo die Islamisten wie in Syrien weite Teile unter ihre Kontrolle gebracht haben, fliegen die Vereinigten Staaten bereits seit einigen Wochen Luftangriffe auf IS-Ziele. Sie werden dort seit kurzem von Frankreich unterstützt.

(sda/gku)