Die USA haben zum Auftakt der Syrien-Verhandlungen mit Russland eine rasche Vernichtung aller Chemiewaffen des Regimes in Damaskus verlangt. «Worte allein reichen nicht aus», erklärte US-Aussenminister John Kerry am Donnerstagabend in Genf.

Das gängige Prozedere, Ländern nach einem Beitritt zur internationalen Chemiewaffenkonvention 30 Tage Zeit für konkrete Handlungen zu lassen, könne im Fall Syriens nicht gelten

Im Beisein seines russischen Amtskollegen Sergej Lawrow betonte Kerry, die USA würden ihre Drohung mit einem Militärschlag gegen das Assad-Regime aufrechterhalten, wenn Damaskus seinen Ankündigungen nicht Taten folgen lasse. Syrien hatte kurz vor Beginn der Genfer Gespräche bei der UNO in New York seinen Beitritt zur Chemiewaffenkonvention beantragt.

(sda/tke)