Der Flugzeugbauer Boeing und das Unternehmen SpaceX haben vond er Nasa milliardenschwere Aufträge für die Entwicklung der Transport-Shuttles bekommen. Die Firma des Tesla -Gründers Elon Musk habe eine Order über bis zu 2,6 Milliarden Dollar erhalten, teilte die US-Raumfhartbehörde mit. Der Boeing-Auftrag habe ein Volumen von maximal 4,2 Milliarden Dollar. So sollen wieder amerikanische Astronauten ins All gebracht werden.

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Mit dem neuen Programm werde die Abhängigkeit von russischen Sojus-Kapseln dann beendet sein, teilte die US-Raumfahrtbehörde bei einer Pressekonferenz am Weltraumbahnhof Cape Canaveral mit. Nasa-Direktor Charles Bolden sprach von einem «der aufregendsten und ehrgeizigsten Kapitel in der Geschichte der Nasa und der bemannten Raumfahrt». Vor allem aus Kostengründen hatte die Nasa 2011 ihre Space-Shuttle-Flotte ausgemustert.

USA: Per Anhalter durch die Galaxis

Seitdem sind die USA auf die Mitnahme ihrer Astronauten in russischen Sojus-Kapseln angewiesen, um zur ISS zu gelangen. Pro Reise zahlt die Nasa dafür allerdings umgerechnet rund 50 Millionen Euro. SpaceX versorgt die ISS bereits im Auftrag der Nasa durch unbemannte Raketen des Typs Falcon 9. Eine solche war Ende August bei einem Testflug in Texas explodiert. SpaceX-Chef Musk hatte nach dem Vorfall getwittert: «Raketen sind kompliziert».

(sda/se)