In den USA sollen Blutspenden ab sofort landesweit auf das Zika-Virus getestet werden. Damit solle eine mögliche Ausbreitung des Virus durch eine Transfusion verhindert werden, teilte die US-Behörde für Arzneimittel am Freitag (Ortszeit) mit.

Das betreffe vor allem das Amerikanische Rote Kreuz, aber auch kleinere Blutspende-Organisationen. In der vergangenen Woche hatten Behörden des US-Bundesstaates Florida eine lokale Übertragung und Ausbreitung des Zika-Virus in der Region Miami bestätigt. Es war der erste Fall auf dem US-Festland.

Schäden an Neugeborenen

Das Virus kursiert derzeit vor allem in Mittel- und Südamerika und der Karibik. Inzwischen gilt als erwiesen, dass Zika bei Schwangeren schwere Fehlbildungen der Babys und neurologische Schäden verursachen kann (Mikrozephalie).

(sda/mbü)