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Intervention
USA und EU verschärfen Sanktionen gegen Russland

Wladimir Putin: Russlands Präsident auf Konfrontationskurs mit den USA und der EU.  Keystone

Sowohl die USA als auch die Europäische Union haben angesichts der anhaltenden Konflikte in der Ukraine ihre Strafmassnahmen gegen Russland verschärft. Getroffen werden sollen Wirtschaft und Banken.

Veröffentlicht am 17.07.2014

Nach den USA hat auch die Europäische Union angesichts der anhaltenden Gewalt in der Ukraine ihre Sanktionen gegen Russland verschärft. Die EU-Strafmassnahmen sollen jetzt auch gezielt gegen Unternehmen, staatliche Stellen oder Organisationen verhängt werden, die zu einer Verletzung der territorialen Integrität der Ukraine beitragen

Das sagten EU-Diplomaten am Mittwochabend am EU-Gipfel in Brüssel. Zudem soll die Europäische Investitionsbank (EIB) vorerst keine neuen öffentlichen Projekte in Russland mitfinanzieren.

USA gehen gegen Russlands Wirtschaft und Banken vor

Die neuen US-Strafmassnahmen zielen auf eine Reihe grosser Banken sowie Unternehmen aus den Bereichen Energie und Verteidigung ab, wie aus einem Papier des US-Finanzministeriums vom Mittwoch hervorgeht.

Betroffen sind unter anderem russische Wirtschaftsunternehmen wie die Gazprombank und der Energiekonzern Rosneft, sowie andere Großbanken und Energie- sowie Rüstungsfirmen wie der Hersteller von Kalaschnikow-Maschinengewehren. Im April hatten die USA bereits Rosneft-Chef Igor Setschin mit Einreise- und Kontensperren belegt.

(sda/reuters/moh)

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