Die USA und die Türkei haben sich im Grundsatz auf die Ausbildung und Bewaffnung der gemässigten syrischen Rebellen für den Kampf gegen die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) geeinigt. Ein formales Abkommen werde «bald» unterschrieben, sagte die Sprecherin des US-Aussenministeriums, Jen Psaki, am Dienstag.

Die Vereinbarung sehe vor, dass syrische Kämpfer auf türkischem Boden für den Einsatz in ihrer Heimat trainiert werden. Einzelheiten nannte Psaki nicht.

Ausbildung soll Ende März beginnen

Die USA fliegen seit vergangenem Sommer gemeinsam mit Verbündeten Luftangriffe auf IS-Stellungen im Irak und in Syrien. Für den Kampf am Boden setzt Washington auf die irakischen Streitkräfte, kurdische Verbände sowie die moderate Opposition gegen Syriens Staatschef Baschar al-Assad.

Die Ausbildung der syrischen Rebellen soll Ende März in der Türkei, in Saudi-Arabien und in Katar beginnen. Die USA wollen für die Mission laut Pentagon rund tausend Soldaten in die Region schicken, davon mehr als 400 Militärausbilder. Insgesamt sollen mehr als 5000 syrische Rebellen für den Kampf gegen die Dschihadisten vorbereitet und mit Waffen ausgerüstet werden. In Syrien herrscht seit fast vier Jahren Bürgerkrieg.

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(sda/ise/chb)