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Konflikt
USA vermelden Tod von Islamisten-Anführer

Mokhtar Belmokhtar: Er war an zahlreichen terroristischen Angriffen beteiligt. Keystone

Die USA haben in ihrem Kampf gegen radikale Islamisten in Nordafrika offenbar einen Erfolg erzielt: Der berüchtigte Anführer Mokhtar Belmokhtar ist wohl getötet worden.

Veröffentlicht am 28.11.2016

Der aus Algerien stammende Islamisten-Anführer Mokhtar Belmokhtar ist nach Angaben der US-Regierung wahrscheinlich bei einem französischen Angriff in Libyen getötet worden. Belmokhtar, der auch als «der Einäugige» bekannt ist, wurde bereits mehrfach für tot erklärt. Der Angriff sei im November geflogen worden und sei in Zusammenarbeit mit dem US-Geheimdienst erfolgt, sagte ein US-Regierungsvertreter am Montag. Belmokhtar war an zahlreichen Angriffen in der Sahel-Zone beteiligt.

Die Gruppe des Islamisten Belmokhtar, Al-Mourabitoun, schloss sich im Dezember 2015 Al-Kaida im Islamischen Maghreb (Aqmi) an. Sie bekannte sich unter anderem zu einem Angriff auf ein Luxushotel in der Hauptstadt von Burkina Faso, Ouagadougou, bei dem im Januar 30 Menschen getötet wurden. Belmokhta hat unter Extremisten einen mythischen Ruf. Er war im April 2013 und erneut im Juni 2015 nach einem US-Luftangriff in Libyen für tot erklärt worden – doch später tauchte er jedes Mal wieder auf.

Loyal gegenüber Al-Kaida

Im vergangenen Jahr bekräftigte er wiederholt seine Loyalität gegenüber Al-Kaida. Er bestritt zugleich, dass sich seine Gruppe der rivalisierenden Terrormiliz Islamischer Staat (IS) angeschlossen habe, die zuletzt besonders in Libyen neue Anhänger gewann.

(sda/mbü)

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