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USA weiten Ermittlungen um Devisenmanipulationen aus

Benjamin Lawsky: Weitere Dokumente angefordert.   Bloomberg

US-Behörden erweitern die Ermittlungen um die Devisenkurs-Manipulationen diverser Banken. Davon betroffen ist auch die Credit Suisse.

Veröffentlicht am 06.02.2014

Im Skandal um die Manipulation von Devisenkursen weiten die US-Behörden ihre Ermittlungen offenbar aus. Der New Yorker Bankenaufseher Benjamin Lawsky habe Einsicht in Unterlagen von mehreren Banken verlangt, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person.

Unter den betroffenen Geldhäusern befinden sich demnach auch die Credit Suisse sowie die Deutschen Bank, Goldman Sachs und Barclays. Weltweit gehen bereits mehrere Ermittler dem Verdacht nach, dass Banken die Referenzkurse verschiedener Währungen manipuliert haben.

Auch Finma startete Untersuchung

Auch die Schweizer Finanzmarktaufsicht (Finma) hatte Anfang Oktober 2013 eine Untersuchung bei mehreren Banken des Landes gestartet, die sie im Verdacht hat, Referenzkurse für eine Reihe von Währungen bewusst manipuliert zu haben.

Die beiden Grossbanken UBS und Credit Suisse sowie die Schweizerische Bankiervereinigung lehnten damals eine Stellungnahme ab. Die Zürcher Kantonalbank sagte, sie habe keine Kenntnis von Untersuchungen. Am Devisenmarkt werden täglich 5,3 Billionen Dollar umgesetzt.

Die Nachrichtenagentur Reuters hatte bereits Mitte Januar erfahren, dass die Deutsche Bank mehrere Händler in New York und womöglich auch anderswo auf dem amerikanischen Kontinent vom Dienst suspendiert habe. Sie stehen Finanzkreisen zufolge im Verdacht, an Devisen-Referenzkursen gedreht zu haben. Ins Visier geraten seien sie, nachdem eine Prüfungsgesellschaft Aussagen in Chatrooms und Emails der vergangenen Jahre durchleuchtet habe.

(sda/chb)

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