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Verstoss
Valiant: Mit Eigenhandel Regeln «schwer verletzt»

Valiant hat bereits auf die Rüge reagiert. (Bild: Keystone)

Wegen Kurspflege rügt die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht die Regionalbankengruppe Valiant. Banker hätten die Bestimmungen zum Marktverhalten schwer verletzt, heisst es.

Veröffentlicht am 25.04.2012

Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (Finma) rügt die Regionalbankengruppe Valiant wegen ihrer Kurspflege von August bis Oktober 2010. Die Banker hätten die Marktverhaltensregeln mit Eigenhandel verletzt, um den Kursdruck auf ihre Aktien zu absorbieren.

Dieser Handel von Valiant habe keinem echten Nachfrage- und Angebotsverhalten entsprochen. Die Bank «verletzte die aufsichtsrechtlichen Bestimmungen zum Marktverhalten schwer», hält die Finma in ihrem Entscheid fest. Valiant verstiess gegen ihre Gewährs- und Organisationspflichten. Die Finma machte der Bank deshalb Auflagen.

«Aus eigener Initiative»

Die Bankengruppe Valiant teilte am Morgen mit, sie habe die von der Aufsicht verlangten Massnahmen bereits ab Ende 2010 «aus eigener Initiative» eingeleitet. Als die massiven Verletzungen in der Presse ruchbar wurden, stritt Valiant die Vorwürfe noch rundweg ab.

In einer Telefonkonferenz am frühen Morgen sagte Verwaltungsratspräsident Kurt Streit, die Bank bestreite die Massnahmen nicht. Gegen die festgestellten Sachverhalte der schweren Verletzung der Marktregeln prüfe das Institut aber eine Beschwerde vor Bundesverwaltungsgericht. Dazu hat Valiant 30 Tage Zeit.

(sda/laf/chb)

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