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Kryptowährungen
Venezuela startet im Februar eigene Kryptowährung

Präsident von Venezuela: Nicolas Maduro
Präsident von Venezuela: Nicolas MaduroQuelle: Keystone

Die eigene Kryptowährung soll am 20. Februar starten. Damit möchte Venezuela seine Finanznot lindern.

Veröffentlicht am 31.01.2018

Die Pläne des krisengeschüttelten Venezuela für eine eigene Kryptowährung werden konkreter: Präsident Nicolas Maduro erklärte am Dienstag, dass der Vorverkauf für die «Petro» genannte Cyberwährung am 20. Februar starten solle.

Die linksgerichtete Regierung will damit vom Boom von Bitcoin und anderen Internetwährungen profitieren, um ihre Finanznot zu lindern und amerikanische Sanktionen zu umgehen, die das südamerikanische Opec-Land weitgehend vom Finanzmarkt abschneiden.

Volumen von sechs Milliarden Dollar

Maduro hatte die Digitalwährung im Dezember überraschend angekündigt. Sie soll mit den Rohstoffvorkommen besichert werden. Zuletzt war von der Ausgabe von 100 Millionen Petro und damit einem Volumen von rund sechs Milliarden Dollar die Rede.

Venezuela steht angesichts einer ökonomischen und politischen Krise mit dem Rücken zur Wand. Die Wirtschaft liegt am Boden, die Landeswährung Bolivar ist auf ein Rekordtief gefallen und die galoppierende Inflation trifft die unter Nahrungsmittel- und Medikamentenmangel leidende Bevölkerung hart.

Die Opposition hat im vergangenen Jahr immer wieder mit Massenprotesten gegen Maduro mobil gemacht, dem sie den Aufbau einer Diktatur, Misswirtschaft und Korruption vorwirft.

(reuters/tdr/mbü)

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