Wegen überfälliger Beitragszahlungen haben die Vereinten Nationen sechs Ländern das Stimmrecht in der UNO-Generalversammlung vorübergehend entzogen. Dazu gehört Venezuela, das mit gut 24 Millionen US-Dollar am meisten zahlen muss, um seine Stimme wiederzuerlangen.

Das geht aus Dokumenten hervor, die die UNO im Internet veröffentlichten. Die übrigen fünf Länder, die bis zum Ende des 71. Sitzungsjahrs der Generalversammlung im Herbst nicht im UNO-Plenum abstimmen dürfen, sind demnach Kap Verde, Libyen, Papua-Neuguinea, der Sudan und Vanuatu.

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Beiträge nach Zahlungskraft

UNO-Mitgliedsstaaten kann das Stimmrecht in der Generalversammlung entzogen werden, wenn sie bei der Organisation Schulden in Höhe von mindestens zwei Jahresbeiträgen haben, wie der neue UNO-Generalsekretär António Guterres in einem Brief vom 25. Januar erklärt hatte. Die Beiträge werden für jedes Land einzeln berechnet.

(sda/gku/cfr)