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«Vorteile bei Schweizer Banken und Steuerhinterziehern»

Im Deutschen Bundestag beschäftigt sich der Finanzausschuss mit dem Steuerabkommen. (Bild: Keystone)

Im Finanzausschuss des Deutschen Bundestages steht heute das Steuerabkommen mit der Schweiz auf der Tagesordnung. Die Deutsche Steuergewerkschaft nimmt dies zum Anlass, das Ende des Schweizer Bankge

Veröffentlicht am 24.09.2012

Die Deutsche Steuergewerkschaft appelliert an die Opposition, das Steuerabkommen mit der Schweiz im Bundesrat zu Fall zu bringen. «Der Vertrag muss von Grund auf neu verhandelt werden», sagte der Vorsitzende Thomas Eigenthaler der Nachrichtenagentur dpa.

«Entweder muss das Schweizer Bankgeheimnis beseitigt werden oder die Sache muss richtig teuer werden», forderte er. Heute findet im Finanzausschuss des Bundestags eine Expertenanhörung zu den umstrittenen Vereinbarungen statt.

Nach Ansicht Eigenthalers hat die Bundesregierung nicht gut verhandelt: «Die Vorteile des Abkommens liegen eindeutig bei den Schweizer Banken und bei notorischen Steuerhinterziehern», sagte er. Steuerhinterzieher kämen viel zu billig weg. Ihnen werde zudem völlige Straffreiheit garantiert.

«Diese Vorzugsbehandlung ist dem ehrlichen Steuerzahler, dessen Steuerlast etwa das Doppelte beträgt, nicht mehr zu vermitteln», sagte Eigenthaler. Statt in Europa auf einen automatischen Datenaustausch zu setzen, werde mit dem Abkommen ein Schutzzaun zugunsten des längst überholten Schweizer Bankgeheimnisses errichtet.

Die Vereinbarung verhindere auch nicht, dass ab 2013 völlig gefahrlos und anonym neues Schwarzgeld in die Schweiz gebracht werden könne.

(tno/laf/da)

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