Mit dem Immobilienmogul Donald Trump als Favoriten gehen die US-Republikaner am Dienstag in ihre nächste Vorwahl im US-Bundesstaat Nevada. Trump hatte am Samstag in South Carolina und zuvor bereits in New Hampshire klar gewonnen. Bei der ersten Vorwahl in Iowa hatte sein Kontrahent Ted Cruz die Nase vorn gehabt.

Nevada ist für die Republikaner die letzte Abstimmung vor dem «Super Tuesday» am 1. März. Dann werden bei 14 Vorwahlen an einem Tag wichtige Weichenstellungen erwartet.

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Trump stark in Umfragen

Bei den Demokraten hatte sich Hillary Clinton in Nevada knapp gegen ihren Kontrahenten Bernie Sanders durchgesetzt. Die Demokraten werden vor dem Super-Tuesday noch in South Carolina wählen, wo ein weiterer Clinton-Sieg vorhergesagt wird.

Nach der Republikaner-Vorwahl in South Carolina hatte sich das Feld der Bewerber weiter gelichtet. Mit Jeb Bush stieg der einstige Favorit auf die Kandidatur nach äusserst enttäuschenden Ergebnissen in drei Bundesstaaten aus dem Rennen aus.

Den Umfragen zufolge kann Trump in Nevada mit etwa so vielen Stimmen rechnen wie seine nächst stärkeren Mitbewerber Ted Cruz und Marco Rubio zusammen.

Grosser Anteil Latinos

Vor allem Rubio hofft, dass er als Kompromisskandidat am Ende die Stimmen derjenigen bekommt, die vor allem Trump als Kandidaten verhindern wollen. Nevada hat einen hohen Anteil an Latino-Bevölkerung, was dem Einwanderer-Sohn Rubio zugute kommt.

Allerdings geht es nur um eine geringe Zahl von Delegierten, die zahlenmässig kaum Einfluss auf die Nominierung beim Parteitag im Juli haben wird.

(sda/cfr)