Beatrice Weder Di Mauro wird sich nicht in den Sachverständigenrat der deutschen Regierung wiederwählen lassen. Mit dem Schritt wolle sie «auch nur den Anschein» eines Interessenkonfliktes vermeiden, teilte die 46-Jährige auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda mit.

Die Professorin für internationale Wirtschaftspolitik hat nach eigenen Angaben der deutschen Bundesregierung mitgeteilt, dass sie nicht mehr zur Wiederberufung in den Sachverständigenrat für die Begutachtung der wirtschaftlichen Entwicklung zur Verfügung stehe. Die Wiederberufung in den «Rat der Wirtschaftsweisen» wäre noch diesen Februar erfolgt.

Weder di Mauro gehört seit 2004 dem Sachverständigenrat an. In ihrer Mitteilung dankte sie ihren Kollegen wie auch der deutschen Regierung für die «sehr gute Zusammenarbeit und das grosse Vertrauen».

In ihrem kommenden Lebensabschnitt wolle sie sich Aufgaben widmen, die im Schnittbereich von Wirtschaft und Praxis lägen als auch einen «direkten Bezug zur Wirtschaft» hätten, schreibt Weder di Mauro. «Es war mir immer wichtig, auch nur den Anschein eines Konfliktes mit meiner Aufgabe im Sachverständigenrat zu vermeiden», schreibt sie.

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(laf/sda)