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Flüge
WEF und Syrienkonferenz bringen Verspätungen

Patrouille Suisse über Montreux: Engpässe in der Luftfahrt. (Bild: Keystone)

Ende Januar finden in der Schweiz gleich zwei internationale Veranstaltungen statt: das Weltwirtschaftsforum in Davos und die Syrien-Konferenz in Montreux. Das bekommen Flugpassagiere zu spüren.

Von Stefan Eiselin
am 17.01.2014

Montreux steht Kopf. Zur Friedenskonferenz ab dem 22. Januar werden rund dreissig ausländische Delegationen und hunderte Journalisten erwartet. Die Sicherheitsvorkehrungen sind entsprechend streng – auch in der Luft. Der Bundesrat beschloss, über dem Waadtländer Ort eine so genannte Restricted Zone mit eingeschränktem Flugbetrieb einzurichten. Sie umfasst einen Radius von 25 nautischen Meilen (46,3 Kilometer) um Montreux.

Dasselbe gilt vom 22. bis zum 26. Januar auch für Davos. Dann findet im Büdner Städtchen das Weltwirtschaftsforum statt, an dem sich Polit- und Wirtschaftsgrössen ein Stelldichein geben. Auch dort wird eine Flugverbotszone definiert. Hinzu kommt, dass beide internationalen Grossereignisse zu zusätzlichen Flügen führen. Die Schweizer Flugsicherung erwartet deshalb vom 20. bis 26. Januar Verspätungen im zivilen Flugverkehr.

Unweigerlich Engpässe

Die Restricted Zones und der Mehrverkehr führten zu einer «erhöhten Komplexität im Schweizer Luftraum», schreibt die Flugsicherung Skyguide in einer Medienmitteilung. Es werde unweigerlich zu Engpässen kommen. Und das habe «mit grosser Wahrscheinlichkeit» Verspätungen zur Folge. «In Anbetracht der staatshoheitlichen Wichtigkeit der Anlässe in Davos und Montreux» nehme man das aber bewusst in Kauf.

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