Das Weisse Haus hat einen Kompromissvorschlag der Republikaner abgelehnt, mit dem die Partei den Finanzstreit der USA beenden wollte. Die Republikaner im Abgeordnetenhaus hatten an einem eigenen Entwurf gearbeitet, um das Schuldenlimit des Landes vorübergehend zu erhöhen und die Regierung für einige Monate mit einem Übergangsetat zu finanzieren.

Zugleich weckte im Senat der Vorschlag eines überparteiliches Bündnisses Hoffnungen auf eine baldige Einigung.

In ihrem Vorschlag forderten die republikanischen Abgeordneten für eine neue Schuldenobergrenze und einen Haushalt abermals «Lösegeld», teilte eine Sprecherin des Weissen Hauses in Washington mit. Der Entwurf ziele nur darauf ab, eine kleine Gruppe der konservativen Tea Party zu besänftigen. Das Weisse Haus rief die Partei dazu auf, dem «guten Willen» des Senats-Bündnisses zu folgen.

(awp/chb)