Knapp einen Monat nach den islamistischen Terroranschlägen von Paris haben Fahnder den dritten Selbstmordattentäter aus dem Konzertsaal «Bataclan» identifiziert. Dies gab Premierminister Manuel Valls im Fernsehsender BFM-TV bekannt.

Wie die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf Ermittlerkreise meldete, handelt sich um einen 23-jährigen Strassburger, der Ende 2013 nach Syrien gereist ist. Sein Name sei Foued Mohammed Aggad. Er stamme aus dem Stadtteil La Meinau, das zum Teil zu den sozialen Problemvierteln Strassburgs gehört.

90 Menschen erschossen

DNA-Vergleiche mit seinen Familienangehörigen in der vergangenen Woche hätten seine Identität offenbart, wurden Ermittlerkreise zitiert. Seine Mutter soll nach Angaben des Senders durch ein SMS aus Syrien vom Tod ihres Sohnes informiert worden sein.

Bereits bekannt sind die zwei anderen Angreifer, der 29-jährige Omar Ismaïl Mostefaï und der 28-jährige Samy Amimour. Sie zählten zu den Geiselnehmern im «Bataclan». Auch sie waren nach Syrien gereist.

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In dem Konzertsaal hatten drei islamistische Terroristen am 13. November 90 Menschen erschossen. Insgesamt wurden bei den Terrorangriffen 130 Menschen getötet.

(sda/chb)