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Wer an die SNB-Spitze soll

Die SNB bald wieder mit kompletter Führungsebene. (Bild: Keystone)

Der Bankrat hat festgelegt, wen er in Zukunft an seiner Spitze sehen will. Der Präsidentenposten und das neue Direktoriumsmitglied stehen damit fest.

Veröffentlicht am 15.04.2012

Am Freitag hat der Bankrat, das Aufsichtsgremium der Schweizerischen Nationalbank (SNB), an einer Sitzung seine Anträge an den Bundesrat verabschiedet: Thomas Jordan soll zum Präsidenten ernannt werden, Jean-Pierre Danthine zu seinem Vize, wie die «NZZ am Sonntag» berichtet.

«Das ist ein gutes Signal, ich würde das sehr begrüssen», sagt dazu Christian Wanner, Solothurner Regierungsrat (FDP) und als Präsident der Finanzdirektorenkonferenz eine wichtige Stimme der Kantone. Zusammen mit den Kantonalbanken halten sie fast 53 Prozent Anteil am Kapital der Nationalbank. «Erstens ist Thomas Jordan fähig, und zweitens steht er für Kontinuität in der Führung der Nationalbank», so Wanner gemäss der NZZ am Sonntag. Die Vakanz im dreiköpfigen Direktorium soll laut der Zeitung durch den Chef der Eidgenössischen Finanzverwaltung, Fritz Zurbrügg, 52, besetzt werden. 

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