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Wichtiger Durchbruch in Brexit-Verhandlungen

Michel Barnier (r.) und David Davis: Übergangsfrist nach März 2019.

Die EU und Grossbritannien sind sich über eine Übergangsfrist für den Brexit einig. Sie wird Teil eines umfassenden Abkommens sein.

Veröffentlicht am 19.03.2018

Die Europäische Union und Grossbritannien haben einen weiteren Durchbruch bei den Brexit-Verhandlungen erzielt: Sie sind sich einig über eine Übergangsfrist nach dem britischen EU-Austritt (Brexit) im März 2019.

Dies teilte der EU-Unterhändler Michel Barnier am Montag in Brüssel mit. Diese Übergangszeit gilt als besonders wichtig für Unternehmen und Bürger, um die Folgen des Brexits abzufedern.

Abkommen bis Oktober

In dieser Zeit soll Grossbritannien sich weiter an alle EU-Regeln halten und auch finanzielle Beiträge wie bisher nach Brüssel überweisen. Dafür behält das Land den Zugang zum EU-Binnenmarkt und bleibt Teil der Zollunion. In diesem Zeitraum soll auch geklärt werden, wie die langfristige Partnerschaft zwischen beiden Seiten aussehen soll.

Allerdings tritt die Übergangsperiode nur im Rahmen eines umfassenden Austrittsabkommens in Kraft. Man sei sich über grosse Teile einig, aber es sei noch Arbeit zu tun, sagte Barnier. Bis Oktober soll das Abkommen unter Dach und Fach sein.

(reuters/gku/mlo)

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