1. Home
  2. Politik
  3. Widmer-Schlumpf begrüsst Jobabbau bei der UBS

Politik

Widmer-Schlumpf begrüsst Jobabbau bei der UBS

Eveline Widmer-Schlumpf: Das Risiko für den Staat sinkt. (Bild: Keystone)

Schlimm, aber unumgänglich: Bundespräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf hat den Stellenabbau bei der UBS als notwendig bezeichnet. Aus ihrer Sicht haben die Grossbanken neben den Gesetzmässigkeiten der

Veröffentlicht am 01.11.2012

An einer öffentlichen Veranstaltung in Bern hat sich Bundespräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf erstmals zum Konzernumbau und Stellenabbau der UBS geäussert. «Ich begrüsse das sehr», sagte die Magistratin.

«Wir haben eine riesige Diskussion geführt über 'Too-Big-To-Fail' in der Schweiz. Eine Teildiskussion betraf immer auch das Investment Banking», erklärte Widmer-Schlumpf am Mittwochabend in Bern. Dass die UBS von sich aus tätig geworden sei, sei sicher richtig.

Zwar sei jeder Stellenabbau schlimm, in diesem Fall sei der Abbau jedoch unumgänglich, sagte Widmer-Schlumpf in der Sendung «Heute Morgen» von Schweizer Radio DRS. Man müsse die Stellensituation der Grossbanken mit der Zeit vergleichen, bevor sie so stark ins Investment Banking eingestiegen sind. Jetzt sei ein Rückbau dieser Stellen nötig, weil die Institute völlig neben den Gesetzmässigkeiten der Wirtschaft und des Marktes operiert hätten.

Für die Betroffenen sei das eine Tragik, für das System als solches gehe es nicht anders. Die Strukturbereinigung der Grossbank reduziere das Risiko eines erneuten Eingreifens des Staates. Ausserdem werde sich das Ansehen der Bank verbessern, hielt die Bundespräsidentin fest.

(tno/aho/sda)

Anzeige