Vor dem WM-Spiel Brasilien gegen Mexiko ist es in der nordöstlichen Stadt Fortaleza zu gewaltsamen Ausschreitungen zwischen Gegnern der Fussballweltmeisterschaft und Sicherheitskräften gekommen. Es kam zu 30 Festnahmen.

Demonstranten bewarfen Polizisten mit Steinen, die Polizei setzte Tränengas, Wasserwerfer und Gummigeschosse ein, wie das Nachrichtenportal G1 berichtete. 30 Demonstranten seien festgenommen worden, darunter elf Teenager.

«Fifa geh nach Hause»

Etwa 300 Menschen hätten sich an den Protesten in Fortaleza beteiligt, berichtete G1. Sie hätten eine Strasse zum Estádio Castelão blockiert und Fans auf dem Weg ins Stadion aufgehalten. «Fifa geh nach Hause» stand auf einem der Plakate. Einige Demonstranten trugen schwarze Masken.

Kleine Proteste gab es am Dienstag auch in Rio de Janeiro und Belo Horizonte, Berichte über Gewalt gab es von dort aber nicht. In den vergangenen Wochen und Monaten gab es in Brasilien immer wieder teils gewalttätige Proteste, bei denen die hohen öffentlichen Kosten für die WM und die im Jahr 2016 anstehenden Olympischen Spiele kritisiert wurden.

Anzeige

(sda/chb)