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Verschmutzung
Wieder Smog-Alarm in Peking

Peking am Freitag: Luft gefährdet Gesundheit. Reuters

Regierung in Peking macht Fabriken und Schulen dicht. Eine Verbesserung der Luftqualität ist nicht in Sicht - Alarmstufe rot gilt bis mindestens nächsten Dienstag.

Veröffentlicht am 18.12.2015

Peking stellt sich für die kommenden Tage erneut auf heftige Luftverschmutzung ein. Bereits zum zweiten Mal in diesem Monat hat die Stadt die höchste Smog-Warnstufe ausgegeben. Die Alarmstufe «Rot» soll von Samstag bis Dienstag gelten.

Während der höchsten Warnstufe bleiben Schulen und Kindergärten geschlossen, einige Industriebetriebe müssen den Betrieb einschränken oder stoppen. Auch für den Autoverkehr gelten Beschränkungen, wie das Wetteramt der chinesischen Hauptstadt am Freitagmorgen (Ortszeit) mitteilte.

Behörden verharmlosen

Peking hatte den höchsten Smog-Alarm erstmals am 7. Dezember ausgerufen, als die Belastung mit gefährlichem Feinstaub laut offiziellen Messungen weit über den Wert von 300 stieg. Am Freitagmorgen lag die Schadstoffbelastung bei 151, der bereits als «gefährlich» gilt. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt einen Höchstwert von 25.

Peking hatte den mehrstufigen Smog-Alarm 2013 eingeführt. Trotz alarmierender Schadstoffwerte verzichteten die Behörden jedoch bis Anfang Dezember darauf, die höchste Warnstufe auszurufen. Ende November hatte die Hauptstadt den bisher schlimmsten Smog des Jahres erlebt, als der Feinstaubindex auf Werte von über 600 geklettert war.

(sda/bar/gku)

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