Texas braucht nach Einschätzung von Gouverneur Greg Abbott womöglich mehr als 125 Milliarden Dollar von der US-Regierung für den Wiederaufbau nach den verheerenden Überschwemmungen. Diese Summe war 2005 nach dem Hurrikan «Katrina« zur Verfügung gestellt worden, der damals unter anderem New Orleans zerstörte.

Angesichts der Grösse des von Wirbelsturm «Harvey« betroffenen Gebietes, unter anderem in der Metropole Houston, könnten 125 Milliarden nicht ausreichend sein, sagte Gouverneur Abbott am Mittwoch.

Andere Bundesstaaten von «Harvey» bedroht

«Harvey« hat Texas tagelang sintflutartige Regelfälle gebracht. Mindestens 33 Menschen starben durch die Überschwemmungen. Zehntausende mussten in Notunterkünfte ausweichen.  Es war der stärkste Hurrikan in Texas seit mehr als 50 Jahren. Mittlerweile hat er sich abgeschwächt, bedroht dafür aber andere US-Bundesstaaten wie Louisiana.

US-Präsident Donald Trump, der am Mittwoch deutliche Steuersenkungen für Unternehmen in Aussicht stellte, versprach dabei auch Hilfen für die Opfer in Texas und Louisiana.

(sda/me)