Die Enthüllungsplattform Wikileaks hat Dokumente veröffentlicht, die den Angaben zufolge ein Hacker vom privaten E-Mail-Konto von CIA-Direktor John Brennan gefischt haben will. Geheime Informationen befinden sich laut CIA nicht in den E-Mails.

Unter den Dokumenten befindet sich laut Wikileaks aber ein Fragebogen, den Brennan zu seiner Person bei der Übernahme seines Amtes ausfüllen musste, aber auch ein Brief eines Senators zu fragwürdigen Verhörmethoden der US-Geheimdienste.

Keine Beweise für Echtheit

Für die Echtheit der Dokumente führte Wikileaks keine Beweise an. Die CIA erklärte in einer Stellungnahme, «das Anzapfen der E-Mails der Familie Brennan ist eine Straftat». Es gebe keine Anzeichen dafür, dass es sich bei irgendeinem der Dokumente um geheime Informationen gehandelt habe.

Der Hacker, der sich als Schüler unter 20 Jahren ausgibt, hatte gegenüber der «New York Post» bekannt gegeben, wie er in Brennans AOL-Account eindrang. Er habe einen Mitarbeiter der Telekomfirma Verizon getäuscht, um an persönliche Informationen über Brennan zu gelangen. Damit habe er Brennans Passwort zurücksetzen können.

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— WikiLeaks (@wikileaks) 21. Oktober 2015

 

(sda/ise)