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Terror
«Wir haben die Angreifer gedemütigt»

Terror in Kenia: Fünf Geiselnehmer wurden getötet - 61 Zivilisten starben. (Bild: Keystone)

Der kenianische Präsident Uhuru Kenyatta hat das Geiseldrama von Nairobi für beendet erklärt. Die Bilanz: Fünf tote Terroristen und eine Vielzahl ziviler Opfer.

Veröffentlicht am 24.09.2013

Die Geiselnahme in einem Einkaufszentrum der kenianischen Hauptstadt Nairobi ist nach Regierungsangaben beendet. «Wir haben die Angreifer besiegt und gedemütigt», erklärte Kenias Präsident Uhuru Kenyatta in einer Fernsehansprache.

Fünf Angreifer seien getötet worden, elf weitere Verdächtige festgenommen. «Unsere Verluste sind immens», fügte der Staatschef hinzu. Während des viertägigen Geiseldramas seien 61 Zivilisten und sechs Sicherheitskräfte getötet worden. Kenyatta ordnete eine dreitägige Staatstrauer an. Ein islamistisches Kommando hatte sich seit Samstag mit Geiseln in der Westgate Shopping Mall verschanzt. Zu dem Überfall bekannte sich die im Nachbarland Somalia ansässige islamistische Al-Shabaab-Miliz.

Unter den Angreifern sollen sich nach Angaben der kenianischen Aussenministerin auch zwei oder drei US-Bürger sowie eine britische Terrorverdächtige befunden haben.

(sda/muv)

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