Die Zahl der Ebola-Toten ist nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO auf 1427 gestiegen. In den vier betroffenen Ländern Guinea, Liberia, Nigeria und Sierra Leone seien 77 weitere Menschen an der Seuche gestorben, teilte die WHO in Genf mit. Mehr als 2600 Fälle von Erkrankungen seien bekannt.

Das Ausmass der Ebola-Seuche in Westafrika wird der WHO zufolge unterschätzt, weil viele Familien ihre erkrankten Angehörigen verstecken. Die meisten Menschen fürchteten eine Ausgrenzung, sollte Ebola diagnostiziert werden. Experten gehen davon aus, dass die Krankheit in diesem Jahr nicht mehr unter Kontrolle gebracht werden kann.

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(reuters/dbe)