1. Home
  2. Zürich erneut mit Steuer-Rekord

Einnahmen
Zürich erneut mit Steuer-Rekord

Stadt Zürich: Korkenknallen bei den Steuerbeamten. Keystone

Mit einem Plus von 288 Millionen Franken präsentiert sich die Rechnung 2016 der Stadt Zürich «erfreulich positiv». Budgetiert war ein Ertragsüberschuss von 8 Millionen Franken.

Veröffentlicht am 07.03.2017

Zum besseren Abschluss der Stadt Zürich führten neben Sondereffekten erneut rekordhohe Steuereinnahmen: Mit einem Plus von 288 Millionen Franken präsentiert sich die Rechnung 2016 der Stadt Zürich «erfreulich positiv». Budgetiert war ein Ertragsüberschuss von 8 Millionen Franken.

Bei einem Aufwand von 9,260 Milliarden und einem Ertrag von 9,548 Milliarden Franken resultierte ein Gewinn von 288 Millionen Franken. Rechne man die vom Gemeinderat bewilligten Zusatzkredite und Globalbudget-Ergänzungen dazu, falle das Ergebnis 311 Millionen Franken besser aus als erwartet, teilte der Stadtrat am Dienstag mit.

342 Millionen mehr Steuereinnahmen

Das Eigenkapital beläuft sich Ende 2016 auf 1,018 Milliarden Franken. Dank einem um 8 Prozent höheren Selbstfinanzierungsgrad - nämlich 120 Prozent - konnten die langfristigen Schulden um 496 Millionen Franken reduziert werden, wie es weiter heisst.

Gemäss Mitteilung haben «Budgetdisziplin, ausserordentliche Steuereinnahmen sowie Sondereffekte» wesentlich zum guten Abschluss beigetragen. So wurden mit fast 3 Milliarden Franken erneut so viele Steuern eingenommen wie noch nie - 342 Millionen mehr als im Vorjahr.

Der Ertrag aus Steuern der natürlichen Personen liegt mit 1,508 Milliarden Franken ebenfalls um 61 Millionen Franken höher als erwartet. Bei den juristischen Personen hingegen verfehle das Rechnungsergebnis von 943 Millionen Franken den «optimistisch budgetierten Wert» um 33 Millionen Franken aufgrund von geringeren Steuernachträgen.

Die Investitionsrechnung weist Nettoinvestitionen von 819 Millionen Franken aus. Budgetiert waren etwas mehr als eine Milliarde Franken. Die Investitionsausgaben betrugen 923 Millionen Franken. Das Budget wurde damit bloss zu etwa 78 Prozent ausgeschöpft.

(sda/chb)

Anzeige