Innovation, Nachhaltigkeit, hohe Lebensqualität: Das sind auf einen einfachen Nenner gebracht die Eckpunkte des «Cities in Motion Index», den die spanische Business School IESE publiziert hat. In 50 Kategorien wurden dabei 135 Metropolen weltweit unter die Lupe genommen – und das Ergebnis darf sich aus Schweizer Sicht mehr als sehen lassen.

Mit Zürich (4.), Genf (6.) und Basel (7.) schaffen es nämlich nicht weniger als drei Schweizer Städte in die Top 10. Dabei verpasst Zürich den Sprung aufs Podest nur knapp: Hinter Japan (100 Indexpunkte) klassieren nämlich London (84,36) und New York (81,25), während es die Zwinglistadt auf 79,94 Punkte schafft.

Internationale Ausstrahlung ist nur Mittelmass

Dass die Schweizer Metropolen – basierend auf den Kritierien wie politische Führung, Qualität der Stadtplanung, Umweltpolitik, Technologie, Wirtschaftsstruktur oder Mobilität und Transport – nicht noch besser abschneiden, liegt an teilweise schwachen Einzelergebnissen.

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So hapert es insbesondere beim Punkt der internationalen Ausstrahlung: Zürich wird dort nur 40., Genf 56. – und Basel schafft es mit Platz 95 gerade noch so in die Top 100. Ausgerechnet auch beim Punkt Bildung sind die Schweizer Ergebnisse unterdurchschnittlich: Zürich wird 30., Genf und Basel sind mit den Rängen 56 und 57 Tabellennachbarn. 

Schweiz setzt bei der Umwelt ein Ausrufzeichen

Die Top-Positionen resultieren aber dadurch, dass das Trio in den restlichen Bereichen stark abschneidet. Ein Ausrufezeichen setzt die Schweiz im Bereich Umwelt: Dort teilen sich Zürich, Genf und Basel nämlich die Spitzenposition.

Während Frankreich mit Paris (5.) einen Spitzenplatz erreichen kann, sieht das IESE-Ranking für die anderen Nachbarländer weniger schmeichelhaft aus: Die österreichischen Städte Linz (23.) und Wien (27.) schaffen es knapp unter die besten 30, München ist als 26. beste deutsche Stadt – und die italienische Metropole Rom taucht gar erst auf dem 54. Platz auf.

Auf den letzten Plätzen des Rankings liegen übrigens Fortaleza (stellvertretend für eine ganze Reihe miserabel abschneidender brasilianischer Städte), die bosnische Hauptstadt Sarajewo sowie Schlusslicht Santo Domingo aus der Dominikanischen Republik.