Die Zuger Kantonalbank (ZGKB) hat im ersten Semester des laufenden Geschäftsjahres 2013 einen mehr oder weniger konstanten Geschäftsverlauf verzeichnet. Der Bruttogewinn sank um 3,3 Prozent auf 55,8 Millionen Franken, unter dem Strich ging der Reingewinn aber nur um 0,4 Prozent auf 30,2 Millionen zurück. Für das Gesamtjahr wird die frühere Guidance bestätigt.

Im Zinsengeschäft stieg das Volumen im Hypothekargeschäft zwar weiter an um 1,7 Prozent auf 9,87 Milliarden Franken, wie die ZGKB mitteilte. Der Ertrag aus diesem Bereich wurde indessen mit 77,4 Millionen (-0,2 Prozent) nur knapp gehalten. Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft ging um 1,9 Prozent zurück auf 19,2 Millionen. Um rund 14 Prozent hätten dabei die Vermögensverwaltungsmandate zugenommen. Im Handelsgeschäft stieg der Erfolg um 7,0 Prozent auf 6,52 Millionen.

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Kosten/Ertrags-Verhältnis

Der Geschäftsaufwand nahm in der Berichtsperiode um 3,8 Prozent zu auf 49,4 Millionen Franken, wie die Bank weiter mitteilte. Das Kosten/Ertrags-Verhältnis verschlechterte sich in der Folge etwas auf 46,9 Prozent (H1 45,2 Prozent; 2012 45,8 Prozent), wird aber als im Branchenvergleich «weiterhin sehr gut» bezeichnet.

Das Staatsinstitut erhöhte seine Kundenausleihungen insgesamt um 2,2 Prozent auf 10,67 Milliarden Franken gegenüber Ende 2012. Die Kundengelder stiegen um 4,3 Prozent auf 8,66 Milliarden Die Bilanzsumme der ZGKB betrug zum Ende des ersten Halbjahres 12,89 Milliarden, verglichen mit 12,31 Milliarden per Ende des letzten Jahres.

Für das Gesamtjahr 2013 geht die ZGKB von einem leicht tieferen Bruttogewinn aus. Die Bankleitung sei aber optimistisch, ein stabiles Ergebnis in der Grössenordnung des Vorjahres zu erzielen, heisst es weiter. Damit wird die Guidance bestätigt, die zuletzt Ende April anlässlich der Generalversammlung des Instituts abgegeben wurde.

(tke/aho/awp)