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Terror
Zugriff erfolgt: Geiselnehmer von Paris getötet

Gerettete Geiseln werden in Sicherheit gebracht: Die Polizei hat die Gebäude gestürmt. Keystone

Die Polizei hat die Gebäude gestürmt, die im Grossraum Paris von Geiselnehmern besetzt wurden. Alle Täter sollen erschossen worden sein. Nach Medienberichten starben auch mindestens vier Geiseln.

Veröffentlicht am 09.01.2015

Die französische Polizei hat am Freitag die beiden Geiselnahmen beendet und alle Täter getötet. Sicherheitskräfte hätten das Gebäude in Dammartin-en-Goële nördlich von Paris gestürmt, in dem sich die beiden «Charlie-Hebdo»-Attentäter versteckt hatten, teilte die Polizei mit.

Dabei seien die beiden Brüder getötet worden, die wegen der Schüsse auf die Redaktion der Satire-Zeitung gesucht wurden. Die Geisel, die die beiden in ihrer Gewalt hatten, sei frei.

Mindestens vier Geiseln tot

Auch der Geiselnehmer, der sich in einem jüdischen Supermarkt in Paris verschanzt hatte, sei tot, hiess es. Auf Fernsehbildern war zu sehen, wie mehrere Menschen aus dem Supermarkt im Osten von Paris rannten.

Allerdings sind bei der Geiselnahme in dem jüdischen Lebensmittelgeschäft nach Angaben aus Polizeikreisen mindestens vier Geiseln getötet worden. Die Polizei hatte den Laden am Nachmittag gestürmt, in dem sich ein schwer bewaffneter mutmasslicher Islamist verschanzt hatte.

Mutmassliche Verbindung

Die Polizei hatte in Dammartin-en-Goële die mutmasslichen Attentäter, die am Mittwoch die Satire-Zeitung «Charlie Hebdo» überfallen und zwölf Menschen getötet hatten, eingekreist.

Unbestätigten Angaben zufolge handelt es sich bei dem Geiselnehmer in dem Supermarkt um ein Mitglied der Dschihadisten-Gruppe, zu der auch die mutmasslichen «Charlie-Hebdo»-Attentäter gehörten.

(sda/gku/dbe)

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