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Bevölkerung
Zuwanderung treibt das Bevölkerungswachstum

Belebte Bahnhofsstrasse in Zürich: Die Bevölkerung legt vor allem in den Städten zu.   Keystone

Die Schweizer Bevökerung wächst weiter. 2013 kamen fast 98'000 Personen hinzu. Grösster Treiber der Zunahme ist dabei die Zuwanderung.

Veröffentlicht am 24.04.2014

Die Bevölkerung der Schweiz ist letztes Jahr weiter gewachsen, vor allem wegen der Zuwanderung. Ende 2013 lebten 97'600 Personen mehr in der Schweiz als ein Jahr zuvor, über 80'000 von ihnen stammten aus dem Ausland. Insgesamt belief sich die ständige Wohnbevölkerung auf rund 8'137'000 Personen.

Das entspricht einer Zunahme von 1,2 Prozent, wie das Bundesamt für Statistik am Donnerstag mitteilte. Die 8-Millionen-Marke war bereits im Jahr 2012 überschritten worden. Damals lag die Bevölkerungszunahme bei 1 Prozent, 2011 waren es 1,4 Prozent gewesen.

Fast jeder vierte Einwohner aus dem Ausland

Zur ständigen Wohnbevölkerung gehören neben Schweizer Staatsangehörigen alle Ausländerinnen und Ausländer, die über eine Aufenthaltsbewilligung für mindestens 12 Monate verfügen oder die sich seit mehr als 12 Monaten in der Schweiz aufhalten. Gemäss der Bevölkerungsstatistik waren Ende 2013 nahezu jeder vierte Einwohner und jede vierte Einwohnerin, total 1'933'000 Personen, ausländische Staatsangehörige.

(sda/me/sim)

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