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Revisionsfirma
Postauto-Untersuchung deckt Mängel bei KPMG auf

The illuminated KPMG Plaza tower in downtown Dallas, in October 2018. | usage worldwide (KEYSTONE/DPA/Frank Duenzl)
Gegen zwei Personen ist ein Enforcement-Verfahren eröffnet worden.Quelle: usage worldwide

Die Revisionsfirma KPMG gerät unter Beschuss. Sie hat bei Postauto unsauber gearbeitet. Gegen zwei Personen wurde ein Verfahren eröffnet.

Veröffentlicht am 04.12.2018

Im Zusammenhang mit den Subventionsbetrügereien bei Postauto Schweiz ist auch die Revisionsfirma KPMG unter Beschuss geraten. Zu Recht, wie sich zeigt: die Überprüfung hat «erhebliche Mängel» zu Tage gefördert. Gegen zwei Personen wurde ein Verfahren eröffnet.

In einer ad hoc-Überprüfung beurteilte die Eidgenössischen Revisionsaufsichtsbehörde (RAB) die Revision der Jahresrechnung der Postauto Schweiz AG und der Konzernrechnung der Schweizerischen Post für die jeweils fünf letzten abgeschlossenen Geschäftsjahre.

In ihren am Dienstag kommunizierten Befunden hält die Aufsichtsbehörde fest, sie sei dabei auf «teilweise erhebliche Mängel» gestossen. Diese betreffen insbesondere die Prüfungshandlungen der KPMG zur Erfassung von Subventionen, zur Beurteilung möglicher Gesetzesverstösse und zur Beurteilung der Arbeiten der Post-internen Revision.

Gegen zwei Personen hat die RAB laut einer Mitteilung ein Enforcement-Verfahren eingeleitet. Dabei soll die Frage beurteilt werden, ob diese beiden Personen noch Gewähr für eine einwandfreie Prüftätigkeit bilden.

(sda/bsh)

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