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Die Macht des Algorithmus

Immer mehr Anleger vertrauen ihr Geld einem Robo-Berater an. Oft bekommen sie dann ein Portfolio von der Stange – aber nicht bei jedem Anbieter.

Veröffentlicht am 21.08.2018

Um Geld zu überweisen, musste man früher zur Bank gehen. Heute erledigen die meisten Bankkunden Finanztransaktionen bequem von zu Hause aus über das Internet. Die Digitalisierung macht auch vor der Finanzbranche nicht Halt. Das sogenannte Robo-Advisory geht deutlich über Online-Banking hinaus: Algorithmen übernehmen dabei die Verwaltung des Anlagekapitals. Robo-Berater helfen Investoren, ein Portfolio zusammenzustellen und passen es dann je nach Marktlage dem vordefinierten Risiko-Rendite-Profil an. Der Vorteil: Computer kennen keine menschlichen Emotionen wie Angst oder Gier, die Anlegern mitunter die Performance verhageln.

Der Markt für Robo-Advisory wächst rasant. In der Schweiz sind nach einer Erhebung des Daten-Dienstleisters Statista bereits 343 Mio. Franken per Robo-Berater investiert. Im Jahr 2022 werden es laut Statista rund 1,3 Mrd. Franken sein. Das entspricht einem jährlichen Wachstum von mehr als 40 Prozent. Swissquote ist in der Schweiz Marktführer im Robo-Advisory. Der an der Schweizer Börse kotierte Finanzdienstleister verwaltet in seinen Robo-Lösungen rund 230 Mio. Franken für insgesamt rund 2400 Kunden.

Üblicherweise legen Robo-Kunden zunächst Parameter wie Renditeziel und Risikotoleranz fest und bekommen dann eines von mehreren vorgefertigten Portfolios zugeteilt. Swissquote geht anders vor: «Bei uns gibt es keine Anlagelösungen von der Stange», sagt Dr. Serge Kassibrakis, Head of Quantitative Asset Management bei Swissquote.

Im ersten Schritt definieren die Experten des Finanzdienstleisters gemeinsam mit ihren Kunden ein persönliches Risikolimit, das nicht überschritten werden darf. Im zweiten Schritt können Anleger im Rahmen dieses Risikolimits ihr eigenes Wunschportfolio zusammenstellen, das im Anschluss automatisch verwaltet wird. «Durch diesen individuellen Ansatz können sich sogar risikobewusste Anleger ein reines Aktien-Portfolio zusammenstellen. Das ist im aktuellen Marktumfeld durchaus sinnvoll», sagt Kassibrakis. Die Swissquote-Lösung zeigt: Robo-Advisory muss nicht immer mit Standardisierung einhergehen.