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Zürcher Kantonalbank
Der Standort der «ZüriBahn» ist festgelegt

Die Zürcher Kantonalbank hat beim Projekt «ZüriBahn» mit der Bestimmung der Standorte einen weiteren Meilenstein erreicht.Quelle: ZVG

Die Zürcher Kantonalbank hat den Standort der Stationen und Masten der «ZüriBahn» festgelegt. Gemeinsam mit Bund, Kanton und Stadt hat die Projektleitung zahlreiche Varianten geprüft und sich für die in der Gesamtbeurteilung beste Variante entschieden.

Von René Maier
am 01.02.2018

Die Zürcher Kantonalbank (ZKB) feiert im Jahr 2020 ihr 150-Jahr-Jubiläum mit drei grossen Projekten. Eines davon ist die temporäre Seilbahn, die «ZüriBahn», die das rechte Seeufer mit dem linken für fünf Jahre verbindet. Nun hat die ZKB die Standorte der Stationen und Masten der ZüriBahn festgelegt. Zusammen mit Experten von Bund, Kanton und Stadt Zürich hat die Projektleitung der Zürcher Kantonalbank laut Medienmitteilung zahlreiche Varianten eingehend geprüft und sich einvernehmlich für eine Variante entschieden, bei welcher sich die Stationen und Masten gut in das Landschafts- und Ortsbild einfügen. Damit sei aus städtebaulicher Sicht eine optimale Platzierung von Stationen und Masten gewährleistet.

Die Bestvariante

Bei dieser sogenannten Bestvariante liegen die Stationen der geplanten Seilbahn auf der linken Seeuferseite im südlichen Bereich des Strandbads Mythenquai angrenzend zur Landiwiese und auf der rechten Seeuferseite am südöstlichen Rand der Blatterwiese. Die dazugehörigen Masten befinden sich etwa 50 Meter vom Ufer entfernt und sind in einer Seetiefe von rund 10 Metern verankert.

Die Bestvariante besteche durch einen minimalen Eingriff in die Parkanlagen sowie durch eine geringe Beeinträchtigung von deren Nutzung, so die ZKB. Zudem biete der Rückbau der Stationen nach dem temporären Betrieb der ZüriBahn Potenzial für eine städtebauliche Aufwertung. Die günstigsten Bedingungen für die Positionen der Masten wurden unter Berücksichtigung des Natur- und Heimatschutzgesetzes nun gefunden. Dabei beeinträchtigen die Masten insbesondere die gesetzlich streng geschützte Ufervegetation nicht.

Nächste Schritte

Bevor das Plangenehmigungsverfahren beim Bundesamt für Verkehr eröffnet werden kann, sind in einem nächsten Schritt die Architektur der Stationen und Masten sowie das Design der Gondeln zu entwickeln. Die ZKB geht davon aus, dass das Plangenehmigungsverfahren im Herbst 2018 eingeleitet werden kann.

Das Baugesuch für das zweite Projekt, für den «ErlebnisGarten» auf der Landiwiese, wird im zweiten Quartal 2018 eingereicht. Für Besucher ist der ErlebnisGarten ab 28. Mai 2020 für ca. 45 Tage geöffnet. Als drittes Projekt präsentiert die ZKB eine «ZeitReise» durch die Geschichte der Bank und des Kantons Zürich.

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