Christine Bulliard-Marbach ist die erste Frau an der Spitze der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete SAB. Die Freiburger Nationalrätin wurde von der Generalversammlung der SAB als neue Präsidentin gewählt. S

ie tritt damit die Nachfolge des Urner Ständerates Isidor Baumann an. Isidor Baumann gibt aus beruflichen und privaten Gründen das Präsidium der SAB ab. Auf Grund seines Mandats als Ständerat verbunden mit zahlreichen Kommissionssitzungen sowie weiteren beruflichen und privaten Verpflichtungen hat er sich entschieden, im Rahmen der Gesamterneuerungswahlen sein Amt als Präsident zur Verfügung zu stellen, wie die SAB bekanntgab.

Christine Bulliard-Marbach leitet einen Landwirtschaftsbetrieb und war von 1996 bis 2016 Mitglied des Gemeinderates von Ueberstorf. Die letzten zehn Jahre amtete sie zudem als Gemeindepräsidentin. Von 2001 bis 2011 gehörte sie dem Grossen Rat des Kantons Freiburg an und wurde 2011 in den Nationalrat gewählt.

Der neugewählten Präsidentin zur Seite steht weiterhin als Vizepräsident der Neuenburger Regierungsrat Laurent Favre (FDP) sowie neu der Bündner Nationalrat Martin Candinas (CVP). Martin Candinas war bereits in den letzten vier Jahren Mitglied des SAB-Vorstandes und wurde nun neu zum Vizepräsidenten gewählt.